21.01.2020

Vortrag der Philosophisch-literarischen Gesellschaft

"Drang nach Osten"

Lesung und Gespräch: Artur Becker und Gerwig Epkes

Geschichte bleibt immer lebendig. Auch wenn sie abgeschlossen zu sein scheint. Betrach­tungen zur Geschichte sind Statements der Zeit, in der sie angestellt werden. Von innen wie von außen. Fakten, Mythen und Interessen hören nie auf, sich mit unbewussten Phan­tasien zu mischen. Eine universelle Tatsache. All das enthält zur Deutsch-Polnischen Geschichte Artur Beckers Roman Drang nach Osten. Fulminant und vielschichtig erzählt er so spannend und prall voll vergangenem und gegenwärtigem Leben, wie ein Roman zu diesem Thema noch nie geschrieben wurde.

Artur Becker, 1968 geboren als Sohn polnisch-deutscher Eltern in Bartoszyce (Masuren), lebt seit 1985 in Deutschland. Studium der Kulturgeschichte Osteuropas und der Deut­schen Literatur- und Sprachwissenschaft. Er schreibt Gedichte, Romane, Novellen, Erzäh­lungen, Essays, Aufsätze und Rezensionen und ist auch als Übersetzer tätig.
2009 wurde er mit dem renommierten Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert-Bosch­ Stiftung ausgezeichnet.
Zuletzt erschienen sein Roman Wodka und Messer. Lied vom Ertrinken (2008), Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang (2013) und Drang nach Osten (2019), geschrieben in deutscher Sprache, seiner, wie er es nennt, "Literatursprache", seiner "Dienstsprache".

Foto: Magdalena Becker


Weitere Informationen

  • Spiegelsaal
  • 21.01.2020
    • 20.15 Uhr
    • Eintritt: € 6,-
    • Ermässigt: Kurgäste, StudentInnen, SchülerInnen und VHS-Mitglieder 4,- €, PHL-Mitglieder frei
  • Vorverkauf in der Buchhandlung Straß, Gernsbacher Straße 7

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